Fetter Fisch
Lachs, Sardinen, Makrele und Hering sind reich an Omega-3-Fettsäuren, speziell EPA und DHA. Diese Fettsäuren werden vom Körper in entzündungshemmende Moleküle umgewandelt. Mindestens zweimal pro Woche fetten Fisch zu essen, kann Entzündungsmarker im Blut spürbar senken.
Blattgemüse
Spinat, Grünkohl, Mangold und andere dunkelgrüne Gemüse sind vollgepackt mit Antioxidantien und Polyphenolen. Diese neutralisieren freie Radikale und schützen Ihre Zellen vor oxidativem Stress.
Beeren
Blaubeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren gehören zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Antioxidantiengehalt. Die darin enthaltenen Anthocyane geben ihnen nicht nur ihre Farbe, sondern wirken auch stark entzündungshemmend.
Nüsse und Samen
Walnüsse, Mandeln, Leinsamen und Chiasamen liefern gesunde Fette, Ballaststoffe und Antioxidantien. Eine Handvoll Nüsse täglich ist bereits eine wirksame Portion.
Olivenöl
Extra natives Olivenöl enthält Oleocanthal, eine Verbindung, die ähnlich wie entzündungshemmende Medikamente wirkt. Es ist ein Grundpfeiler der mediterranen Ernährung.
Kurkuma und Ingwer
Kurkuma enthält Curcumin, einen der am besten untersuchten entzündungshemmenden Wirkstoffe. In Kombination mit schwarzem Pfeffer wird die Aufnahme im Körper deutlich verbessert. Ingwer wirkt ebenfalls entzündungshemmend und kann bei Gelenkbeschwerden helfen.
Tomaten
Tomaten sind reich an Lycopin, einem Antioxidans, das besonders wirksam ist, wenn Tomaten erhitzt werden – zum Beispiel in einer Sauce.

Welche Lebensmittel fördern Entzündungen?
Es ist nicht notwendig, diese Lebensmittel komplett zu streichen. Aber wenn Sie sie reduzieren, geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen:
- Verarbeitetes Fleisch: Wurst, Schinken und Speck enthalten oft entzündungsfördernde Verbindungen
- Raffinierte Kohlenhydrate: Weißbrot, Reis und Nudeln ohne Ballaststoffe können Blutzuckerspitzen verursachen
- Zuckerhaltige Getränke: Limonaden und Fruchtsäfte liefern große Mengen an Zucker auf einmal
- Transfette: In einigen Backwaren und frittierten Speisen enthalten
- Starker Alkoholkonsum: Kann die Darmschleimhaut schädigen und Entzündungen begünstigen
- Hochverarbeitete Lebensmittel: Fertiggerichte mit vielen Zusatzstoffen und wenig Nährstoffen
Ein praktischer Ansatz: Versuchen Sie, diese Lebensmittel nicht täglich, sondern nur gelegentlich zu essen. Vollkorn statt Weißmehl, Wasser statt Limonade, frisch gekocht statt Fertiggericht.